Wenn das Tier nicht selbstständig frisst, sollte schnellstmöglich die Ursache tierärztlich abgeklärt werden. Bis dahin kann vorsichtig mit geeignetem Päppelbrei unterstützt werden. Als Richtwert gelten ca. 50 ml Brei pro kg Körpergewicht innerhalb von 24 Stunden. Die Menge wird auf viele kleine Portionen über den Tag verteilt. Am besten eignet sich eine 1-ml-Spritze. Die Spitze kann vorsichtig abgeschnitten werden, damit der Konus etwas größer ist. Die Schnittkante unbedingt glatt machen, damit keine Verletzungsgefahr besteht. Das Tier aufrecht halten und den Brei langsam und in kleinen Mengen seitlich hinter den Schneidezähnen geben. Immer darauf achten, dass das Tier ausreichend kaut und schluckt. Bei Schluckproblemen, Verschlucken/Husten oder einem stark aufgeblähten Bauch nicht weiter zwangsernähren, sondern sofort tierärztliche Hilfe suchen. Wichtig: Päppeln unterstützt die Nahrungsaufnahme, ersetzt aber niemals die Behandlung der Ursache. Falls Ihnen bereits Medikamente für solche Situationen verordnet wurden, geben Sie diese entsprechend der tierärztlichen Anweisung.

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